Tage aus Glas

Theaterkollektiv Pièrre.Vers
Ein performativer Streifzug durch Düsseldorf-Gerresheim nach dem Roman von Dorothee Krings // Düsseldorf // asphalt-Koproduktion // Uraufführung
Mi 8 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
Mo 20 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
Di 21 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
Mi 22 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
Fr 24 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
Sa 25 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
So 26 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
Mo 27 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
Di 28 Juli 18:00
zur Zeit ausverkauft
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Treffpunkt:
Gelbe Brücke an der Düssel,
zwischen Katharinenstraße und Zur Düsselaue/Heckteichstraße
40627 Düsseldorf-Gerresheim

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VVK 30 Euro,
ermäßigt 15 Euro
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Abendkasse 34 Euro,
ermäßigt 17 Euro

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120 Min, davon ca. 1 Std. Fußmarsch

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Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen nicht geeignet.

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Hinweis: »Tage aus Glas« spielt im öffentlichen Raum und überwiegend unter freiem Himmel, bitte kleiden Sie sich daher der Witterung entsprechend – denken Sie je nach Wetter zum Beispiel an Sonnenhut/Kappe und eine kleine Wasserflasche oder an Regenschirm/Regenjacke. Es sind einige Treppen zu bewältigen, unbefestigte Waldwege und ein Anstieg von rund 200 m auf unebenem Terrain. Wir empfehlen daher festes Schuhwerk.

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Wir spielen »Tage aus Glas« auch beim Düsseldorf Festival 2026:
Mo 28. Sep 18:00
Di 29. Sep 18:00
Mi 30. Sep 18:00
Do 01. Okt 18:00

»Großartig, wie die Gedanken der Figuren und die historischen Fakten via Funkkopfhörer direkt in den eigenen Kopf gelangen und man zugleich die Alltagswelt von heute sieht. Eine faszinierende Überblendung von Zeitschichten.«
Deutschlandfunk Kultur

1901 wurden in Gerresheim die Öfen der weltweit größten Glashütte fast gelöscht: Die Arbeiter streiken für besseren Lohn und Würde, während andere vom Besitz der Fabrik profitieren. Im Zentrum von »Tage aus Glas« stehen Bille, Tochter eines Glasarbeiters, und Leonie, Tochter des Werksarztes. Ihre unterschiedlichen Lebenswelten spiegeln die Klassenverhältnisse der Zeit. Die neue Produktion des Theaterkollektiv Pièrre.Vers rund um Regisseur Christof Seeger-Zurmühlen verknüpft die Geschichte des Gerresheimer Streiks mit heutigen Fragen nach gesellschaftlicher Teilhabe, Besitzverhältnissen und Klassenkämpfen aus der Perspektive der beiden Frauen. Das Stück führt das Publikum auf einer Zeitreise um das Gelände der ehemaligen Glashütte herum, eine Industriebrache zwischen Vergangenheit und Zukunft. Zwischen denkmalgeschützten Backsteinbauten, offenen Flächen und neuen Bauprojekten verweben sich die Geschichten von Bille, Leonie und der Glashütte, die Gerresheim immer noch prägt. Was hat sich in Zeiten von ökonomischem Wachstumsdruck, Digitalisierung und technologischer Transformation verändert am Verhältnis zwischen denen, die von Lohnarbeit leben, und jenen, die von Vermögen profitieren? Literarische Grundlage der Theatertour »Tage aus Glas« ist das gleichnamige, 2025 im Verlag HarperCollins erschienene Romandebüt von Dorothee Krings.

Das Theaterkollektiv Pièrre.Vers aus Düsseldorf zählt zu den renommiertesten freien Theatergruppen des Landes und ist über die Grenzen von NRW hinaus bekannt für ihr dokumentarisches Theater. Die Gruppe entwickelt immersive Projekte im öffentlichen Raum oder an historisch aufgeladenen Orten, an denen globalgesellschaftlich relevante Themen am Beispiel des Mikrokosmos Stadt untersucht werden.

Dorothee Krings (*1973 in Mönchengladbach) verbindet in ihrem Roman-Debüt »Tage aus Glas« historische Recherche mit einer vielschichtigen Erzählung über Klasse, Herkunft und Selbstbestimmung.

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Das sagt die Presse:

»Die Dialoge, denen man mittels Funkkopfhörern folgt, kommen einem extrem nahe. Fast ist man versucht, zu denken, sie finden im eigenen Kopf statt. Sie führen einen auf eine überaus direkte und lebendige Weise zurück ins beginnende 20. Jahrhundert. Doch zugleich erinnert einen jeder Blick daran, dass wir uns im Jahr 2026 befinden. So entsteht ein überaus faszinierender Überblendungseffekt.«
nachtkritik.de

»Eine Lektion über die Tücken der Transformation, wie sie so lebendig nur Theater erzählen kann.«
Deutschlandfunk Kultur – Kultur heute

»Die Darsteller spielen sich um Leib und Seele, wenn sie von Bäumen bewurzelte Hänge barfuß hinaufjagen oder durch die Düssel kraulen. Sie packen beherzt zu, wo die Geschichten der Menschen im unwegsamen Gelände an Schärfe gewinnen müssen, damit erkennbar wird, dass Zerbrechlichkeit und Wille nah beieinanderliegen. Getragen wird das Stück von der wundervollen Musik von Bojan Vuletic, der sie eigens für die Inszenierung komponiert hat. Unentwegt streckt sie ihre Fühler aus und perlt unter der Handlung. Eine ruhige Woge minimalmusikalischer Begleitung.«
Rheinische Post

»Die Theater- und Wander-Performance ist spannend, lebendig und informativ in mehrfacher Hinsicht.«
NRZ

»Klare Bilder, gelungene Dramaturgie. Ein wirklich unterhaltsamer Theaterparcours, der sehr stimmig ist.«
Deutschlandfunk Kultur – Fazit

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Eine Produktion von Theaterkollektiv Pièrre.Vers in Koproduktion mit dem asphalt Festival und dem Düsseldorf Festival, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, der Stadt Düsseldorf, der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf, der BürgerStiftung Düsseldorf, der Sparkassenstiftung Rheinland und der Stiftung van Meeteren, mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg

Spiel: Julia Dillmann, Justus Rosenkranz, Christof Seeger-Zurmühlen, Alexander Steindorf, Anna Tabea Stockbrügger, Blanka Winkler

Regie und Konzept: Christof Seeger-Zurmühlen
Kostüm und Raumausstattung: Susanne Hoffmann
Dramaturgie und Stückfassung: Leonie Ute Maria Adam
Komposition und Sounddesign: Bojan Vuletić
Tontechnik: Sandra Zawada, Benjamín Herrera
Regieassistenz: Mika Ludwig
Organisatorische Mitarbeit: Halgir Abdulkareem, Emil Gonzales Dillmann, Laron Janus
Produktionsleitung: Melissa Müller
Pressearbeit: Marita Ingenhoven
Social Media: Hannah Busch, Dietgard Brandenburg

theaterkollektiv.de

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Collage von Hans Peter Müller, unter Verwendung von Motiven von shutterstock und Wikipedia

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