Making the Story

Dokumentarisches Theater von Futur3
Köln
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Alte Farbwerke
asphalt Halle_12
Ronsdorfer Straße 74
40233 Düsseldorf

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VVK 18 Euro,
ermäßigt 9 Euro
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Abendkasse 22 Euro,
ermäßigt 11 Euro

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Deutsch mit ukrainischen und englischen Übertiteln

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100 Min, ohne Pause

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Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei.

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Hinweis: Für Blinde und sehbehinderte Menschen bietet die Produktion eine Audiodeskription und Touchtour vor der Aufführung an. Es besteht zudem die Möglichkeit eines Abholservices an der ÖPNV-Haltestelle. Die Angebote können in Anspruch genommen werden nach vorheriger Anmeldung per Mail an anmeldung@asphalt-festival.de.

»Starke Bilder, bewegende Musik und Geschichten, die unter die Haut gehen«
Kölnische Rundschau

Wie nehmen wir den Krieg in der Ukraine wahr? Entscheidend für dessen Darstellung in den westlichen Medien sind Menschen, die mitten im Kriegschaos arbeiten und deren Geschichten kaum jemand kennt: sogenannte Fixer*innen, die internationale Journalist*innen bei deren Kriegsberichterstattung unterstützen. Sie führen Reporter*innen durch zerstörte Städte, öffnen Türen zu traumatisierten Familien und tragen Verantwortung in Momenten, in denen jedes Detail über Leben und Tod entscheiden kann. »Making the Story« rückt diese Unsichtbaren ins Licht. Basierend auf einer Recherchereise in die Ukraine und intensiven Gesprächen mit Fixer*innen und Journalist*innen ist ein Stück Doku-Theater entstanden, das nicht nur informiert, sondern tief berührt und herausfordert. Die Inszenierung macht erfahrbar, welche ethischen Dilemmata, welche Verletzlichkeiten, welche Kraft und welcher Mut hinter der scheinbaren Objektivität der Nachrichten stecken. Der reale Fall einer jungen Fixerin, die während eines russischen Raketenangriffs ums Leben kam und deren Familie nun in den USA klagt, zeigt, wie politisch und menschlich brisant dieses Arbeitsfeld ist. Wer trägt Verantwortung? Wer erzählt wessen Geschichte? Und was kostet es, wenn man für die Wahrheit sein Leben riskiert? »Making the Story« wurde ausgezeichnet mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2025 und war nominiert für den Kölner Theaterpreis 2025 und das nachtkritik-Theatertreffen 2026.

Seit Beginn der russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 macht asphalt in jeder Festivalausgabe aktuelle Positionen zur Ukraine sichtbar und hörbar, lädt ukrainische Künstler*innen ein und gibt Einblick in die Reichhaltigkeit und Vielfältigkeit der ukrainischen Kunst- und Kulturszene.

Futur3 wurde 2003 von den Theatermachern André Erlen, Stefan H. Kraft und Klaus Maria Zehe als Plattform für ihre Theaterarbeit in Köln gegründet. Das Kollektiv sucht für seine Produktionen Aufführungsorte außerhalb fester Theaterhäuser, macht oft die Stadt selbst zur Bühne und inszeniert mit aufwändiger Logistik auf einen bestimmten Raum hin. Futur3 sucht nicht nur eine transdiziplinäre Zusammenarbeit mit Autor*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen, Wissenschaftler*innen oder Streetworker*innen, sondern ebenso die Internationalität: Arbeitskontakte, Festivaleinladungen und Koproduktionen mit Theaterkünstler*innen in der Ukraine, Polen, USA, Italien, Israel, Singapur, Schweiz und Belgien haben die Arbeiten der letzten Jahre bereichert.

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Das sagt die Presse:

»Regisseur André Erlen und Futur3 bringen mit ›Making the Story‹ einen Abend auf die Bühne, der die Grausamkeit der russischen Invasion ganz anders erlebbar macht, als jede noch so gut recherchierte Fernsehreportage.«
Stadtrevue

»Eine harte Journalismus-Befragung zwischen Satire und Anklage«
nachtkritik

»Das Geschehen auf der Bühne ist von großer Intensität.«
theater:pur

»Regisseur Erlen kreiert immer wieder Bilder, die fast poetisch, fast mystisch wären, zeigten sie nicht die brutale Realität des Krieges.«
Kölnische Rundschau

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Mehr Informationen

Eine Produktion von Futur3 in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln und Freihandelszone–Ensemblenetzwerk Köln e.V., gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von RKP »Democracy: Democracy!« und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch das Kulturamt der Stadt Köln und die Kunststiftung NRW

mit Lev Friedmann, Anja Jazeschann, Stefan H. Kraft
Live-Musik: Mariana Sadovska, Jörg Ritzenhoff

Künstlerische Leitung: André Erlen, Stefan H. Kraft
Regie: André Erlen
Bühne: Petra Maria Wirth
Kostüm: Julie Wiesen
Regieassistenz: Silvana Mammone
Musik: Jörg Ritzenhoff
Gesang: Mariana Sadovska
Video: Valerij Lisac
Dramaturgie: Lea Goebel
Licht: Boris Kahnert
Produktionsleitung: Theresa Heussen
Übersetzung: Katharina S. Speelmanns
Künstlerische Mitarbeit: Pavlo Yurov

futur-drei.de/

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Fotos: Martin Rottenkolber

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