Archiv 2017

Metamoderne

Florian Kuhlmann
Kunststörer
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In der Metamoderne wissen alle alles und alle nichts. Der Künstler Florian Kuhlmann schafft für ASPHALT dazu eine hybride Installation aus Plakatwand und Internetseite im öffentlichen Raum. Heutzutage ist nahezu sämtliches Wissen jederzeit verfügbar, dennoch wird die Konfusion eher größer als kleiner. Führt das zu sozialer Handlungsunfähigkeit? Läuft da etwas schief? Für den Künstler sind nur zwei Dinge sicher: Niemand weiß, was die Metamoderne ist. Und die Metamoderne beginnt jetzt…

Der Standort der Plakatwand wird kurzfristig bekannt gegeben.

Florian Kuhlmann (*1973 in Bozen/Südtirol) ist freier Künstler, Autor, Kurator, Programmierer und Projektentwickler. Er studierte Medienkunst an der KHM in Köln. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen und beruflichen Tätigkeit ist die Digitalität und das Netz. Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sich Kuhlmann mit den Phänomenen einer zunehmend durch Algorithmen und Software geprägten Wirklichkeit. Neben seiner Arbeit als Künstler und Kurator betreibt er seit 2010 den Blog perisphere.de und seit Ende des Jahres 2014 den Projektraum #digital3mpire in der Düsseldorfer Friedrichstadt. Weite Teile seiner künstlerischen Produktion sind frei im Netz zugänglich, vieles steht unter Creative-Commons-Lizenzen zum freien Download bereit. Die sich daraus ergebenden Fragen rund um Zugang, Verfügbarkeit, Original/Kopie/Unikat, aber auch um den Wert und die zunehmende Entwertung künstlerischer Produktionen durch die Digitalisierung sind zentrale Leitmotive seines Tuns. Kuhlmann lebt und arbeitet in Düsseldorf.

floriankuhlmann.com

METAMODERNE ist eine Koproduktion von ASPHALT Festival 2017 und Florian Kuhlmann und wird gefördert vom Ministerium für
 Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und der Landeshauptstadt Düsseldorf.

 

 

 

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KUNSTSTÖRER bei ASPHALT 2017

Die KUNSTSTÖRER-KünstlerInnen begeben sich vor und während des Festivals in den öffentlichen Raum und lassen ihn mit unterschiedlichen künstlerischen Formen und Medien, performativen oder partizipativen Aktionen, Interventionen oder Installationen zur Bühne werden. Zwischen Rathaus, Kö, Bahnhof und in den Stadtvierteln setzen die KUNSTSTÖRER unerwartete künstlerische Nadelstiche. Sie eröffnen Möglichkeitsräume, werfen Fragen auf und stoßen Debatten über die Gestaltung unserer Stadt an.