48 hours to react

Sechs Ensembles, zwei Tage, ein Thema
Treffpunkt Alte Farbwerke
Uraufführung
Di 17.07.2018 19:00
Tickets 20,00 € / 13,00 €
Do 19.07.2018 20:30
Tickets 20,00 € / 13,00 €
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Die Uhr tickt. Was machen Künstler*innen, die spontan, impulsiv und direkt auf einen thematischen Impuls reagieren müssen? Dieser spannenden Frage geht das für ASPHALT 2018 neu entwickelte Format 48 hours to react nach. Sechs hochkarätigen Ensembles aus den Bereichen Tanz und Musik wird das Ultimatum gestellt, innerhalb von zwei Tagen und Nächten auf einen aktuellen Missstand oder ein brisantes Ereignis mit künstlerischen Arbeiten zu reagieren, die in diesem engen Zeitfenster entwickelt und fertiggestellt werden. Der zeitliche Druck soll zu kraftvollen Antworten auf die Bedrohungen, Wandlungen und Umbrüche führen, denen unsere Demokratien derzeit ausgesetzt sind. Das Publikum wird im Anschluss eingeladen, auf die künstlerischen Impulse ebenfalls unmittelbar zu reagieren, in Form einer spontanen Handlung oder Diskussion.

Am ersten Wochenende des ASPHALT Festivals wird den Ensembles das Thema mitgeteilt, mit dem sie sich auseinandersetzen sollen. Dies kann ein Foto, Video oder auch ein provokantes Zitat einer bekannten Persönlichkeit sein, das aktuelle politische und gesellschaftliche Miss- oder Zustände spiegelt. Dann ziehen sich die Künstler*innen für den Zeitraum von 48 Stunden in einen Raum zurück und entwickeln eine künstlerische Reaktion. Die finale Länge der Arbeiten soll nicht weniger als acht und nicht mehr als 24 Minuten betragen. Die Uraufführung findet parallel an drei verschiedenen Spielorten im Weltkunstzimmer und in den Alten Farbwerken statt. Das Publikum wandert von einer Spielstätte zur nächsten und bekommt so alle sechs Arbeiten an einem Abend zu sehen.

Dauer: t.b.a.
Die Veranstaltung im Lichtsaal ist nicht barrierefrei.

Mit Maura Morales Cooperativa, HARTMANNMUELLER, Audrey Chen mit Henrik Munkeby Nørstebø, Eivind Lønning und Espen Reinertsen sowie Frank Schulte. Weitere Ensembles werden noch bekannt gegeben.

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Kunststiftung NRW.