Archiv 2019

Ja, eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis

Stefanie Sargnagel, Rabenhof Theater
Ein derber Theaterabend aus Wien
Ticketpreise| normal| ermäßigt
VORVERKAUF| 20,00 €| 15,00 €
ABENDKASSE| 25,00 €| 20,00 €
Dauer: 90 Minuten
AUSVERKAUFT, Restkarten ggf. an der Abendkasse
»Ein kollektives Rauscherlebnis« (DIE WELT)

Pünktlichkeit, Sport, gesunde Ernährung, Einfamilienhaus, zwei Kinder und ein Golden Retriever? Oder doch lieber durchzechte Nächte kettenrauchend in einem schäbigen ›Beisl‹ (dt. Eckkneipe, Spelunke) verbringen? Willkommen in der Welt von Stefanie Sargnagel! Der Zwiespalt, den die »begnadete Krawallautorin« (DIE WELT) in ihren Texten behandelt, steht stellvertretend für eine ganze Generation, die nicht weiß, wohin es im Leben gehen soll. Der innere Wunsch nach geordneten Verhältnissen wird permanent durch die Versuchung des Lasterhaften boykottiert. Diese Diskrepanz ist Thema der herrlichen Bühnenshow JA, EH!, die kunstvoll Melancholie und Witz, Poesie und derbe Direktheit, Lethargie und Rock’n’Roll miteinander verwebt. Musikalisch begleitet wird das Schauspielensemble auf der Bühne durch einen Shooting Star der neuen Austropop-Szene: Voodoo Jürgens mit seiner Band.

Aus dem Facebook-Phänomen Stefanie Sargnagel entwickelte sich in wenigen Jahren ein neuer Literaturstar. 2016 gewann Sargnagel beim renommierten Bachmannpreis den Publikumspreis – mit dem Text, auf dem JA, EH! basiert. Die pointierten Kommentare und Beobachtungen der Wienerin werden im deutschsprachigen Feuilleton publiziert, sie veröffentlichte bislang fünf Bücher und geht regelmäßig auf Lesereisen durch Österreich, die Schweiz und Deutschland. JA, EH! war 2017 für den Wiener Theaterpreis ›Nestroy‹ nominiert.

»Mehr Wien geht nicht.« (Der Spiegel)

»Komisch und relevant. Ein wichtiges Stück – für alle.« (3sat Kulturzeit)

»Unbedingt sehenswert.« (Die Presse)

»Ein großes Vergnügen, eine echte Hetz« (Kurier)

Mit Miriam Fussenegger, Lena Kalisch und Saskia Klar

Stefanie Sargnagel – Text
Christina Tscharyiski, Fabian Pfleger – Stückfassung
Christina Tscharyiski – Regie
Voodoo Jürgens und Band – Musik
Sarah Sassen – Bühne
Catia Palminha – Kostüm

facebook.com/stefanie.sargnagel