Franzobel

Die Eroberung Amerikas
Lesung
Sa   17 Juli 2021 19:30 Uhr

Seebühne
Wasserstraße
40217 Düsseldorf

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Tickets
16,– normal
8,– ermäßigt

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Veranstaltung mit Kopfhörern.
Die Seebühne am Schwanenspiegel schwimmt auf dem Wasser, während das Publikum auf den Terrassen am Ufer sitzt. Um die Zuschauer*innen mit dem Geschehen auf der Bühne zu verbinden, kommt ein Kopfhörersystem zum Einsatz, das vor jeder Nutzung frisch desinfiziert wird.

»
Ein
sprachliches
Meister-
werk
«
(Der Standard)

Dieses Buch ist ein Feuerwerk des Einfallsreichtums: Nach dem Bestseller ›Das Floß der Medusa‹ begibt sich der österreichische Schriftsteller Franzobel in seinem neuen historischen Roman auf die Spuren eines wilden Amerika-Eroberers während der spanischen Conquista. Der Edelmann Ferdinand Desoto hat Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und Spanisch beigebracht, dessen Schwester geschwängert und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expedition nach Florida startete, die eine einzige Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas zog und bis heute als einer der erfolglosesten Eroberungsfeldzüge der Geschichte gilt. Knapp 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.


›Die Eroberung Amerikas‹ liest sich wie ein Gleichnis für die von Gier und Egoismus gesteuerte Gesellschaft, die von eitlen und unfähigen Führern in den Untergang gelenkt wird.

Franzobel (*1967 in Vöcklabruck, Österreich) hat zahlreiche Bücher und Theaterstücke veröffentlicht, die vielfach ausgezeichnet wurden. Er erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002), den Nestroy-Theaterpreis (2005) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Sein Roman ›Das Floß der Medusa‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.

Das sagt die Presse:

»Dieser Roman hat mich so begeistert wie kein zweiter in diesem Jahr. Er hat mich grundweg umgehauen.« (Thea Dorn, Literarisches Quartett)

»Statt einfach einen historischen Roman zu ›erzählen‹, wird hier mit unbändiger Fabulierlust ein provozierendes Gemälde entworfen, in dem Faktum und Fiktion sich bis zur Unkenntlichkeit vermischen.« (FAZ)

»Mit Verve und Fabulierlust entwirft Franzobel farbenprächtige Bilder und ein Panoptikum skurriler Figuren. Erkenntnis- und Lesevergnügen zugleich – und preisverdächtig.« (BR2)

»Ein sprachliches Meisterwerk voller ironischer Verweise und eine erschütternde Studie menschlichen Verhaltens.« (Der Standard)

von und mit Franzobel

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