Schiller Balladen Rave

Philipp Hochmair & Die Elektrohand Gottes
Sa 2 Juli 2022 19:30

Spielort: Alte Farbwerke, Open-Air-Bühne

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Dauer: ca. 90 Min.

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Die Balladen
sind wie
Zündstoff,
den wir mit der
Maschinerie

unserer Geräte
abbrennen
wollen.

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(Philipp Hochmair)

Gemeinsam mit seiner Band Die Elektrohand Gottes verwandelt Philipp Hochmair Schillers berühmte Balladen in ein exzessives Rockkonzert – feine deutsche Lyrik meets Elektro-Beats. Hochmair greift in das große Sprachwerk Schillers hinein, sucht den pochenden Herzschlag der Worte und verausgabt sich in einem rauschhaften Sprachkonzert. Die über 200 Jahre alten Verse sind für den Starschauspieler absolutes Lebenselixier, sie haben für ihn nichts mit Schulzwang oder Bildungsbürgertum zu tun, sondern mit Techno, Industrial und Ekstase. Unter den rhythmischen Elektro-Rock-Klängen der Elektrohand Gottes und der extremen Bühnenperformance Hochmairs zeigt sich die explosive Energie von Klassikern wie ›Die Bürgschaft‹, ›Der Handschuh‹, ›Der Ring des Polykrates‹, ›Der Taucher‹ oder ›Das Lied von der Glocke‹. So hat man Schiller noch nie gehört!

Der Hochleistungsschauspieler Philipp Hochmair steht immer unter Strom, gibt immer alles – intensiver lässt sich Theater kaum erleben. Er war viele Jahre Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und am Thalia Theater in Hamburg und ist regelmäßig auf den großen deutschsprachigen Bühnen zu Gast. Einem breiteren Publikum ist er durch zahlreiche Film- und Fernsehrollen bekannt, u. a. als blinder Kommissar in den Wien-Krimis ›Blind ermittelt‹, als Gerichtsmediziner in der Serie ›Charité‹, als Protagonist der Serie ›Vorstadtweiber‹ oder jüngst als SS-General in der ZDF/ORF-Produktion ›Wannseekonferenz‹. Beim asphalt Festival war Hochmair bereits dreimal zu Gast: 2018 mit zwei Kafka-Abenden, 2017 mit seinem ›Werther‹-Solo und im vergangenen Jahr mit ›Jedermann reloaded‹. ›Schiller Balladen Rave‹ ist Hochmairs jüngste Produktion.

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Das sagt die Presse:

»Man folgt diesen aus der eigenen Schulzeit vertrauten Zeilen, nimmt ihren Inhalt neu wahr und überlässt sich einem spannungsgeladenen Sprach-Rausch zu Industrial-, Rock- und Techno-Klängen.« (Hamburger Abendblatt)

»Wer ›Die Glocke‹ in der Schulzeit fürchtete, wird sie in Hochmairs Version erst richtig läuten hören.« (GQ)

»Hochmairs Schiller ist nicht altmodisches Deutsch auf verstaubtem Papier, er ist eine körperliche Erfahrung, fordernd, (er)schöpfend.« (Austrian Limited)

Mit freundlicher Unterstützung von Cubit

mit Philipp Hochmair
Electronics, Drum Machine: Rajko Gohlke
Gitarre, Sampler: Tobias Herzz Hallbauer
Synthesizer, Electronics, Klangmaschine, Theremin, Stahlwerk: Jörg Schittkowski
Licht und Sounddesign: Hanns Clasen
Videokunst: Lucia Flaig
Produktion, Assistenz: Melika Ramic

Fotos ©: Heike Blenk (Titel, Galerie Bilder 2, 4 – 10), Stephan Brückler (Galerie Bilder 1, 3, 11)

philipphochmair.com
elektrohand.com