Uraufführung

Dionysos hat Angst

Peter Trabner
NRW
34OST Festivalzentrum
ehem. Conrad Electronic
Mi 17 Juli 2024 18:30
Do 18 Juli 2024 18:30
zur Zeit
ausverkauft

Oststraße 34, 40211 Düsseldorf
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Ticketpreise:
VVK 18 Euro, erm. 9 Euro
Abendkasse 22 Euro, erm. 11 Euro
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Im Anschluss an die Vorstellung am 17. Juli wird ein Nachgespräch angeboten.
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Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei.

Eine
fulminante
One-Man-
Show

Sohn des Zeus, Gott des Rausches und der Ekstase, des Weines und des Wahnsinns, Sorgenbrecher und Patron der Künstler – in seiner neuesten Produktion beschäftigt sich Schauspieler Peter Trabner mit der mythologischen Figur des Dionysos. Nach den asphalt-Uraufführungen »Der Tod des Empedokles« (2020) und »Das Leben des Diogenes« (2022) ist dies das dritte Stück seiner »Umwelttheater«-Reihe, in der Peter Trabner ausgehend von antiken griechischen Philosophen seine Rolle als Schauspieler im Kontext der Herausforderungen der Gegenwart beleuchtet.

Mit »Der Tod des Empedokles« lieferte Trabner ein packendes Stück zu Klimakrise und Umweltzerstörung, »Das Leben des Diogenes« nahm unsere Konsumgesellschaft kritisch unter die Lupe. Nun nähert sich die Bühnenfigur Peter Trabner – Grenzgänger, Chaos-Clown, Theaterspieler – dem Halbgott Dionysos, der wie kein anderer für die totale Hingabe an das Leben steht. Er möchte mehr: mehr Genuss, mehr Besitz, mehr Ekstase, übernatürlich werden. Doch da packt ihn die Angst. Führen Begeisterung, Leidenschaft, Spiel, Hingabe, Freude und Liebe am Ende zu Kontrollverlust? Und ist es nicht dieser Verlust von Sicherheit, der Ängste verstärken und zu einer Abschottung führen kann? Liegt die Freiheit des Menschen in seinem Haben oder Sein oder gar im Teilen?

Trabner ist eine Urgewalt auf der Bühne und ein unfassbares Improvisationstalent. Seine fulminanten One-Man-Shows sind mitreißend, witzig, klug und sprühen nur so vor Spontaneität. Der vielfach preisgekrönte Schauspieler, Theatermacher und Performancekünstler ist ein gefragter Film- und TV-Darsteller (u. a. »Tatort«, »Babylon Berlin«, »Polizeiruf Rostock«). Er arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Tanz, Theater und Performance. Sein Drehbuch für den Fernsehfilm »Alki Alki« war 2017 für den Grimme-Preis nominiert, seine Hauptrolle in der Produktion brachte ihm zudem beim Preis der Deutschen Filmkritik eine Nominierung als bester männlicher Darsteller ein. Der Spielfilm »Stumm vor Schreck« mit Annette Frier und Peter Trabner in den Hauptrollen gewann beim Filmfest Hof 2022 u. a. den Kritikerpreis. Ein Fokus von Trabners künstlerischer Arbeit ist die freie Improvisation, die er auch als Dozent an diversen Schauspielschulen lehrt.

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Eine Produktion von Peter Trabner in Koproduktion mit dem asphalt Festival

von und mit Peter Trabner

peter-trabner.de

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