Kaleb Erdmann

Lesung aus »Die Ausweichschule«
Düsseldorf
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Seebühne am Schwanenspiegel
Wasserstraße
40213 Düsseldorf

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VVK 16 Euro,
ermäßigt 8 Euro
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Abendkasse 20 Euro,
ermäßigt 10 Euro

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90 Min. mit Pause

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Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei.

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Dies ist eine Kopfhörer-Veranstaltung! Die Seebühne am Schwanenspiegel schwimmt auf dem Wasser, während das Publikum auf den Terrassen am Ufer sitzt. Ein High-End-Kopfhörersystem verbindet die Zuschauer*innen akustisch mit dem Geschehen auf der Bühne.

 

»Zutiefst bewegend«
MDR artour

Am letzten Tag der Abiturprüfungen im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Kaleb Erdmann erlebt diesen Tag als Elfjähriger, wird mit seinen Mitschüler*innen evakuiert und registriert in den folgenden Wochen die Hilflosigkeit der Erwachsenen im Angesicht der Tat. Mehr als 20 Jahre später beschäftigt er sich für ein literarisches Projekt erneut mit dem Amoklauf. »Die Ausweichschule« war für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert und gewann den Förderpreis von Deutschlandfunk Kultur. Der Roman ist ein gekonntes Spiel mit Perspektiven. Kaleb Erdmann geht dabei mit dem Publikum und sich selbst als Erzähler kritisch um: Wie voyeuristisch ist unser Interesse an Gewalttaten? Was gibt ihm selbst das Recht, über diesen Tag zu schreiben? Ein pointierter, persönlicher Text, der Worte für das Unsagbare findet und den Spagat zwischen Ernst und Leichtigkeit bravourös meistert.

Kaleb Erdmann (*1991) war Finalist des open mike und arbeitete als Autor und Redakteur für verschiedene Fernseh- und Unterhaltungsformate, etwa »Till Reiners‘ Happy Hour«. Sein erster Roman »wir sind pioniere« wurde mit dem Debütpreis der LitCologne ausgezeichnet. Erdmann schrieb für das Berliner Ensemble das Stück »Always Carrey On« über den Schauspieler Jim Carrey und gewann zuletzt für sein Theaterstück »Debritz« den Kleist-Förderpreis für neue Dramatik 2026. Der Autor und Dramatiker lebt und arbeitet in Düsseldorf.

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Das sagt die Presse:

»Kaleb Erdmann ist ein sehr intensives und beklemmendes Buch gelungen.«
Kreuzer

»Wann immer sich eine Wahrheit oder Einsicht ergibt, relativiert Erdmanns Erzählstimme das eben Erkannte. So wird ›Die Ausweichschule‹ zur wirkungsvollen textlichen Annäherung an das Unerklärliche.«
NZZ

»Kaleb Erdmann ist mit ›Die Ausweichschule‹ ein Roman gelungen, der schwer und leicht zugleich ist.«
BR

»So erzählt dieser faszinierende Roman von einem letztlich gescheiterten Projekt eines Schriftstellers, das seine Höllenfenster geöffnet hat.«
FAZ

»Sein Zugang zur erdrückenden Schwere dieser Thematik bleibt überaus sensibel und dank seines trockenen und nahbaren Stils sogar überraschend lustig – ein bemerkenswerter Balanceakt.«
funky.de

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von RKP »Democracy: Democracy!«, in Kooperation mit dem Literaturbüro NRW

von und mit Kaleb Erdmann

kaleb-erdmann.de

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Fotos: Jakob Kielgass

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