Verschwinden (ARCHIV)

Fotografien von Laurenz Berges
Düsseldorf // asphalt-Koproduktion
Fr 10 Juli 18:00

Tageskasse vor Ort

Sa 11 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

So 12 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Di 14 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Mi 15 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Do 16 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Fr 17 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Sa 18 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

So 19 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Di 21 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Mi 22 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Do 23 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Fr 24 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Sa 25 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

So 26 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Di 28 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Mi 29 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Do 30 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Fr 31 Juli 11:00

Tageskasse vor Ort

Sa 1 August 11:00

Tageskasse vor Ort

So 2 August 11:00

Tageskasse vor Ort

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Vernissage Fr 10 Juli 18:00
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Sa 11 Juli – 2 August
11:00—18:00, Mo geschlossen
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an Abenden mit musikalischen Performances verkürzte Öffnungszeiten:
Fr 17 Juli, Fr 24 Juli, Sa 25 Juli, Fr 31 Juli
11:00—14:00

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KIT – Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf

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4 Euro, ermäßigt 3 Euro
(kein VVK, ausschließlich Tageskasse vor Ort)

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Die Ausstellung ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei.

»Motive vom Verlassen und Vergessen« 
DIE ZEIT

Die Düsseldorfer Fotoschule ist bis heute eine der einflussreichsten künstlerischen Strömungen in der Fotografie. Ihr Vertreter Laurenz Berges zählt zu den letzten Meisterschülern, die Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie unterrichteten. Das asphalt Festival zeigt nun die erste institutionelle Einzelausstellung des international renommierten Fotokünstlers in Düsseldorf, mit Werken aus den vergangenen 25 Jahren und ganz neuen, bislang nicht gezeigten Arbeiten. Laurenz Berges dokumentiert Orte, die verlassen wurden. Dabei nutzt er ausschließlich das vorgefundene Licht und verzichtet konsequent auf Inszenierung. Seine Bilder sind stille Zeugnisse gesellschaftlicher Umbrüche, insbesondere des Strukturwandels in Nordrhein-Westfalen. Vormals lebendige Städte und Gemeinden verlieren einen Teil ihrer Bevölkerung, wichtige Sozial-, Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturräume werden nicht mehr betrieben, private Wohnungen werden zuerst oft temporär und dann dauerhaft verlassen, ohne dass eine neue Generation nachrückt. Menschen sind auf den Fotografien von Laurenz Berges fast nie zu sehen, doch er deckt die Spuren auf, die sie vor ihrem Verschwinden über Jahre hinweg hinterlassen haben. In der besonderen Architektur des KIT entfaltet sich ein visuelles Archiv, das den leisen Nachhall gelebten Lebens sichtbar macht. Die Ausstellung wird von außergewöhnlichen musikalischen Performances begleitet.

Laurenz Berges (*1966 in Cloppenburg) studierte an der Folkwang-Universität Essen und an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Werke werden international in Museen ausgestellt und sind Teil bedeutender Sammlungen. Genau vor zehn Jahren hat asphalt schon einmal eine Ausstellung mit Fotografien von ihm gezeigt: »Epilog« war 2016 im Weltkunstzimmer zu sehen. Laurenz Berges lebt und arbeitet in Düsseldorf.

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Das sagt die Presse:

»Der Fotokünstler entlockt dem, was übriggeblieben ist und davon berichtet, wie es einmal war (…) Aufnahmen von strenger Klarheit, die übergangslos in eine verzaubernde Melancholie hineinführen« 
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Berges‘ Gespür für Komposition und Farbe ist auffällig«
Photonews

»Auf seinen Fotos sieht es aus, als würde etwas verdunsten, etwas verduften. Sie erfassen einen Zustand zwischen Halten und Schwinden.«
kultur.west

Eine Produktion von Laurenz Berges in Koproduktion mit dem asphalt Festival, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von RKP »Democracy: Democracy!« und durch die Kunststiftung NRW

laurenzberges.de

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Fotos: Laurenz Berges, Nils Hendrik Zündorf

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